Rohstoffe am Mittag: US Öl unter 99, Gold unter 1.720 Dollar
New York / London (rohstoffecheck.de) - Am Ölmarkt herrscht am Freitagmittag Zurückhaltung. Der Future für Brent Crude (März-Kontrakt) notiert im Londoner Handel bei 116,90 Dollar je Barrel und damit 1,69 Dollar leichter. Das leichte US-Öl WTI (März-Kontrakt) notiert 1,48 leichter bei 98,36 Dollar je Barrel.
In New York notiert leichtes US-Öl (März-Kontrakt) bei 98,75 Dollar. Ein März-Kontrakt für eine Gallone Heizöl in New York ist für 3,19 Dollar erhältlich. Ein März-Kontrakt für eine Gallone bleifreies Benzin notiert bei 2,98 Dollar.
Der gestrigen Veröffentlichung des wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung am Mittwoch zufolge sind die US-amerikanischen Rohölvorräte (Crude Oil Inventories) in der vorangegangenen Woche um 0,3 Mio. Barrel gestiegen, nach zuvor +4,2 Mio. Barrel. Die Benzinvorräte (Gasoline Inventories) haben sich in den USA im Wochenvergleich um 1,6 Mio. Barrel ausgeweitet, nach zuletzt einem Plus in Höhe von 3,0 Mio. Barrel. Die Vorräte an Destillaten (Distillate Inventories), die auch das Heizöl beinhalten, sind gegenüber der Vorwoche in den Vereinigten Staaten um 1,2 Mio. Barrel geklettert, nach zuvor -0,1 Mio. Barrel.
Die Futures für Edelmetalle tendieren ebenfalls schwächer. Der Kurs für eine Feinunze Gold (April-Kontrakt) notiert 21,60 Dollar leichter bei 1.719,60 Dollar. Die Feinunze Silber (März-Kontrakt) notiert 0,35 Dollar leichter bei 33,57 Dollar. Die Feinunze Platin (April-Kontrakt) wird bei 1.643,30 Dollar (-24,30 Dollar) gehandelt.
Auch die Industriemetalle tendieren schwächer. Aluminium notiert 9,79 Dollar fester bei 2.267 Dollar. Kupfer tendiert 92,30 Dollar leichter bei 8.454 Dollar. Nickel notiert 59,92 Dollar leichter bei 21.340 Dollar.
Heute sind bereits nachstehende Daten veröffentlicht worden:
Der japanische Großhandelspreisindex für Waren ist im Januar zum Vormonat um 0,1% auf 104,5 gefallen. Gegenüber dem Vorjahr liegt ein Preisanstieg um 0,5% vor.
Die deutschen Verbraucherpreise sind zum Vormonat um 0,4% gesunken nach zuletzt 0,7%. Die Jahresteuerung liegt bei 2,1% nach zuvor ebenfalls 2,1%. Der für Europa berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Januar gegenüber dem Vorjahr um 2,3% erhöht. Im Monatsvergleich nahm der harmonisierte Index um 0,5% ab.
Auf Jahressicht ist die italienische Industrieproduktion im Dezember um 1,7% gesunken , auf Monatssicht um 1,4% gestiegen. Die französische Industrieproduktion im Dezember 2011 gegenüber dem Vormonat um 1,4% gesunken.
Die britischen Erzeugerpreise sind output-seitig im saisonbereinigten Monatsvergleich im Januar um 0,5% gestiegen. Im Jahresvergleich sind die Preise der Erzeuger um 4,1% gestiegen nach +4,8% im Vormonat. Input-seitig sind die Erzeugerpreise im Monatsvergleich um 0,5% gestiegen. Auf das Jahr gesehen kletterten Sie um 7,0% nach +8,9% im Vormonat.
Folgende Termine stehen heute noch an:
14:30 - US Handelsbilanz Dezember 15:55 - US Verbraucherstimmung Uni . 18:30 - US Rede Fed-Chairman Bernanke 20:00 - US Staatshaushalt Januar (10.02.2012/rc/n/m)


