FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro kommt am Freitagmorgen etwas zurück. Gegen 8.15 Uhr wird die Gemeinschaftswährung mit 1,3257 US-Dollar gehandelt nach 1,3286 Dollar im späten US-Handel am Donnerstag. Händler verweisen darauf, dass das nächste Hilfspaket für Griechenland nun erst am kommenden Mittwoch freigegeben wird. Voraussetzung ist, dass das griechische Parlament zustimmt. "Im Grunde war die Verschiebung der Beschlüsse nur ein Mittel, den Druck auf das griechische Parlament aufrecht zu erhalten", meint Ulrich Leuchtmann, Devisenanalyst der Commerzbank.
Von daher sei die Verschiebung vermutlich nur ein Anlass, ein paar Gewinne mitzunehmen, nachdem der Euro am Donnerstag auf den höchsten Stand seit Mitte Dezember gestiegen ist. "Die Es-geht-voran-Stimmung könnte den Euro weiter beflügeln", meint Leuchtmann.
Daneben stützt die steigende Risikobereitschaft Währungen wie den Euro oder auch den Austral-Dollar gegen den US-Dollar. Der Konjunktur-Optimismus wachse mit der lockeren Geldpolitik und den günstigen Wirtschaftsdaten aus den USA wie den unerwartet stark zurückgegangenen Anträgen auf Arbeitslosenhilfe, heißt es im Handel.
Charttechnisch könnte der Euro nun in Richtung 1,3450 Dollar steigen. Voraussetzung ist laut technischen Analysten, dass der Euro nicht mehr unter den kurzfristigen Aufwärtstrend bei 1,3130 Dollar falle. Impulse könnten am Nachmittag vom Index der Universität Michigan für die Verbraucherstimmung in den USA ausgehen, daneben wird die Handelsbilanz der USA veröffentlicht.
Die Feinunze Gold wird mit 1.730,50 Dollar gehandelt nach einem Londoner Nachmittags-Fixing von 1.748,00 Dollar am Donnerstag.
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Europa New York Europa
(8.00) (Späthandel) (17.10)
EUR/USD 1,3257 1,3286 1,3294
USD/JPY 77,63 77,65 77,36
EUR/JPY 102,92 102,97 102,86
EUR/GBP 0,8397 -- 0,8391
EUR/CHF 1,2100 -- 1,2113
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DJG/hru/kko
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Dow Jones Newswires
February 10, 2012 02:22 ET (07:22 GMT)
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